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Hier wird beschrieben, dass das "Hoghewolt", muss wohl irgendwo zwischen Kasseedorf, Mönchneversdorf, Schönwalde am Bungsberg und Eutin gewesen sein, vom Kloster Cismar einverleibt wurde.
Dazu zählte auch das Dorf "Cleve".s.weiter unten im Textausschnitt.
In unseren Aufzeichnungen findet sich das Sterbedatum von Gabriel Hogwolt (# 3.01.1677 ) aus Cleve !
In den Jahren 1348 - 1639 wurde die Gegend rund um Kasseedorf mehrfach von der Pest heimgesucht. Vielleicht ist der Gabriel deshalb nach Steinrade abgewandert? Und kam aus "Hoghwolt".
Vielleicht hat er für das Kloster gearbeitet und ging nach Cleve, welches ja auch zum Klosterbesitz zählte?
Dieser Ort lässt sich nicht ausfindig machen, leider.
Anmerkung von Kay, hier ist er.
Das Kloster Cismar war ein Ableger der Sankt Johannisklosters Lübeck. Es wurde 1544 aufgelöst, ging in den Besitz des Hauses Gottorf über und wurde ein Schloß.
Quelle: http://wiki-de.genealogy.net/Schleswig-Holsteinische_Kirchengeschichte/2/216
"Der Hauptbestandtheil des dem Bischof angewiesenen Grundgebietes lag um Eutin, Uthin, wie es vormals genannt wurde, wo Bischof Gerold schon um 1156 sich eine Wohnung erbauen und einen Markt einrichten ließ, also recht mitten in Wagrien. Als Bischof Johann II., von Deest zugenannt, 1254 das Bisthum antrat, fand er Alles von den Grafen Johann und Gerhard verwüstet und hatte Mangel an Lebensunterhalt. Er strebte indessen dahin, die Einkünfte des Bisthums zu vermehren; als ein Brabanter von Geburt wußte er den Werth der Marschländereien zu schätzen und kaufte ein Landgut zu Seestermühe, wo er einen Hof erbaute. Vlemingsdorp trat er den Grafen ab, und legte 200 Mark zu, um seine Unterthanen vom Grafenschatz zu befreien. Er erwarb die Gerichtsbarkeit in Eutin, Jungfrauenort, Niendorf, Gamale und Zcernekow und Bockholt 1256. Dies öfter genannte Gamale oder Gumale lag in der Nähe von Eutin und ist nebst Jungfrauenort nachmals zu den Vorwerken Bauhof und Neumeierei niedergelegt. Den Volrad Stein kaufte er wegen seiner vogteilichen Rechte in Eutin mit 600 Mark Lübscher Pfennige aus, den Ritter Heinrich v. Godow bewog er, seine Gerichtsbarkeit über eine Hufe in Thuorigke (Türk) und über die Insel Bosau aufzugeben, die Gebrüder von Ranzau zur Abtretung zweier Hufen und der Mühle in Malkwitz. Nun gab er dem Orte Eutin die Gerichtsbarkeit und das Lübsche Recht, setzte 12 Rathmänner ein, die mit seinem Vogt Recht sprechen sollten, und ließ die Stadt befestigen. Der folgende Bischof Johann (III.) von Tralow erwarb von Otto von Plön die Gerichtsbarkeit über Malent und andere Dörfer. Der Hof zu Kakedis, dessen vorhin Erwähnung geschehen, und der bei Lübbersdorf (Lubbrectdestorpe) unweit Oldenburg gelegen zu haben scheint, ging bei den Zeiten dieses Bischofs (1260-1277) in einer Ueberschwemmung zu Grunde. Sein Nachfolger Burchard v. Serken (1278-1317) erbaute zu Alt-Lübeck einen Bischofshof, kaufte von Otto v. Plöne für 430 Mark das Dorf Eghardistorpe (d. i. den Theil von Malent an der östlichen Seite der Au), sowie den dritten Theil des Halsgerichts, den derselbe in den bischöflichen Dörfern Malent, Hassendorf, Niversfelde, Malkwitz, Sieversdorf, Neuenkirchen, Saren, Benz, Gerstenkamp, Didelmesdorf, Vissowe, Sybrandesdorp hatte. Nach dem cod. Egl. hatte um 1286 der Bischof fünf Gerichtsstätten: 1. in Eutin, wozu Gumale, Scernekowe, Bokholt, Jungfrauenort, Niendorf. 2. in Bosau, wozu Liensfeld (Melinesvelde), Kiekebusch, Blumenthal (das sich jetzt nicht mehr findet), Hassendorf, Wöbb (Wobese), Huzfeld (Gutisvelde), Brakrode, Türk (Thuorigke), Kreuzfeld (Crecevelde), Niendorf, Viert (Viride, jetzt zu Rothensande). 3. zu Malent, wohin Hassendorf, Neversfeld, Sieversdorf, Neuenkirchen, Malkwiz (Malkeuis), Sören (Zare), Benz (Bense), Gerstenkamp und Gremsmühlen. 4. zu Kakedis, wozu Lubbregtesdorpe (wahrscheinlich Lübbersdorf bei Oldenburg), Leceke, Kykebusch, Ribekesdorp und die Mühle zu Subbesdorp. Endlich 5. in Rensefeld. Dazu gehörten Alt-Lübeck, Puttekendorpe, die Mühle in Schwartau und das Haus der Aussätzigen im Dorfe Cleve, das dem Kloster Cismar gehörig. Wir sehen hier in dem fünften Gerichtsbezirk eine südlichere Landstrecke, die sich in der Folge noch durch Ankäufe vergrößerte. Zu dem nördlichen Theil wurden hinzugekauft 1426 vom Bischof Johann Scheel das Dorf Groß-Meinsdorf bei Eutin, vormals der Sitz einer berühmten Adelsfamilie, und 1444 Klenzau durch den Bischof Nicolaus Sachau."
Desweiteren gehörte der gesamte Landstrich von Eckernförde bis hin zur Trave zum "denschen Wohld", der später auf ein kleineres Gebiet zusammen schrumpfte. Heute auch mit eigener Homepage.
http://www.daenischer-wohld.de
Es bleibt weiter spannend !!